Pulsdiagnose

Die Geschichte der Pulsdiagnose reicht mindestens 2600 Jahre zurück. Der Grundstein für die Pulsdiagnose wurde im „Huang Di Nei Jing“ (Grundlagewerk der Chinesischen Medizin, auch bekannt unter dem Namen "Der Gelbe Kaiser") gelegt. Verschiedene Faktoren haben Einfluss auf die Qualität des Pulses, z.B. die Jahreszeiten, im Winter ist der Puls tiefer, im Sommer oberflächlicher.

 

Es gibt an jeder Hand drei Pulspositionen, diese wiederum werden in drei verschiedenen tiefen gemessen (oben, mitte, unten). Das sind neuen Pulspositionen pro Hand. Die Pulse werden in 27 verschiedene Qualitäten unterteilt, wie z.B. gespannter Puls, schwimmender Puls, oberflächlicher Puls, schneller Puls, etc. Ein gespannter saitenförmiger Puls deutet auf eine Leberstagnation hin, ein schneller Puls deutet auf Hitze im Körper hin, ein schlüpfriger Puls deutet auf Feuchtigkeit hin, etc.

 

Die Puls- und Zungendiagnose zeigen dem TCM-Therapeuten den Zustand der Organe und der Körpersäfte an. Zusammen mit der Anamnese geben sie ein genaues Bild wofür die TCM spezifische Behandlungsstrategien hat.